Geschichte/Entstehung um WhatsApp

whatsapp

Hier mal zum heutigen Stand des Dienstes eine kleine Geschichte wie alles begonnen hat.

Die beiden Entwickler Jan Koum und Brian Acton (Erfinder des Dienstes WhatsApp) enstand aus einer Ablehnung von einem Job.

Die Entwickler kündigten 2009 ihren Job bei Yahoo (keine Lust mehr gehabt) und bewarben sich bei Facebook und wurden abgelehnt. Daraufhin enstand somit Whatsapp welcher dann von Facebook im Jahre 2014 für rund 19 Milliarden Dollar dann gekauft wurde.

Das hätte Mark Zuckerberg auch günstiger haben können, welch Ironie ????

Doch wie kam es dazu?

Nach der Ablehung von Facebook kam Jan Koum 2009 die zündende Idee als er ein iPhone kaufte und sofort das bis dahin nur wenig ausgeschöpfte Potenzial von Smartphone-Apps entdeckte.

Am 24. Februar 2009 wurde dann die Firma WhatsApp gegründet. Ein wich­tiges Datum war der Juni 2009, denn da eröffnete Apple erstmals die Möglichkeit für Push-Benachrichtigungen auf dem iPhone. Damit konnten Freunde auch benachrichtigt werden, wenn die App gerade minimiert war oder das Smartphone in der Tasche steckte. WhatsApp 2.0 beinhaltete schließlich die Messaging-Funktion, und schnell stieg die Nutzerzahl auf 250 000. Im November 2009 landete die finale Version der App im AppStore.

Nein, die nächste Entwicklungsstufe war nicht die Android-Variante, sondern eine WhatsApp-Version für den Blackberry. Damit die Sache nicht so schnell wächst, wurde WhatsApp kostenpflichtig gemacht, dies bescherte den Entwicklern fast von Beginn an Einnahmen. Im Dezember 2009 kam die Funktion dazu, Fotos zu versenden. Erst im August 2010 erschien WhatsApp für Android. Schon 2011 gehörte WhatsApp mit zu den beliebtesten und am meisten genutzten iPhone-Apps.

Der Erfolg lag nicht nur in der einfachen Bedienbarkeit, sondern auch daran, dass ein Account einfach mit der eigenen Handynummer erstellt werden konnte, was nach wie vor nur wenige Minuten dauert. Und dadurch, dass WhatsApp (ungefragt) das komplette Adressbuch des Smartphones auslas und alle Kontakte automatisch hinzufügte, hatte man in Minutenschnelle ein mobiles Freundesnetzwerk in der Tasche, das bis dahin noch niemand in dieser Einfachheit geboten hatte.

Im Februar 2014 erreichte die Welt die Nachricht, dass Facebook WhatsApp für die Rekordsumme von rund 19 Milliarden US-Dollar übernimmt. Eine gute oder schlechte Nachricht? Für die jungen Gründer sicher eine unglaubliche Bestätigung ihrer App-Idee, für Facebook-Hasser und Abstinenzler war es ein schwarzer Tag. In diesen Tagen wechselten hunderttausende Nutzer aus Protest zu sichereren Alternativen mit Verschlüsselung wie beispielsweise Threema, Telegram oder Text­Secure (heute Signal).

Überhaupt waren Sicherheitsfunktionen in den Anfangsjahren kein Thema bei WhatsApp gewesen, was dem beliebten Messenger starke Kritik einbrachte. Erst im Oktober 2014 wurde bekannt, dass WhatsApp nun auch eine End-zu-End-Verschlüsselung implementieren wird, die aber nicht selbst entwickelte, sondern vom Text­Secure/Signal-Entwickler Open Whisper Systems übernommen wurde. Komplett umgesetzt war das Sicherheitsfeature erst 2016.

Und mit der Übernahme durch Facebook befürchteten viele Nutzer nicht ganz zu Unrecht, dass der Geschäftssinn von Facebook-Chef Mark Zuckerberg irgendwann auch auf WhatsApp abfärben würde. Obwohl die App selbst irgendwann wieder kostenlos wurde, versprachen Brian Acton und Jan Koum hoch und heilig, auf WhatsApp werde es niemals Werbung geben. Doch der Druck wurde zu hoch, beide WhatsApp-Erfinder haben mittlerweile Facebook verlassen. WhatsApp wird in diesem Jahr Werbung im Status-Bereich bekommen und Mark Zuckerberg will unbedingt alle Facebookeigenen Messenger-Dienste (außer WhatsApp und Facebook-Messenger auch noch Instagram) zu einer gemeinsamen Plattform zusammenlegen. Das ruft welt­weit Datenschützer und Gerichte auf den Plan.

Geschichte um den (Messenger)Namen findet ihr hier unter Wikipedia

Zum heitigen Stand ist zu sagen das in Indien mit rund 40 Millionen User den Dienst am meisten benutzen und nicht wie vermutet in den USA (23 Millionen Nutzer) da dort die meisten Amerikaner immer noch über Facebook Messenger und man glaubt es kaum, über SMS noch kommunizieren.

Doch was den Datenschutz angeht, halten wir uns hier zurück und jeder muss für sich selber entscheiden.

Somit ist Whatsapp der beliebteste Messenger mit rund 500 Millionen Nutzern pro Tag und genauso beliebt wie die 500 Millionen Nutzer von Instagramm.

Ein spannendes Thema und wir bleiben dran!

 


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